Geringes Eigenkapital verschlechtert die Baufinanzierungskonditionen- Eigenkapital Baufinanzierung, Eigenkapitalquote Baufinanzierung

Die Zinsen bei der Aufnahme einer Baufinanzierung fallen und die Immobilienpreise steigen weiter. Leider stagniert das einzusetzende Eigenkapital der Bau- oder Kaufwilligen immer mehr. Der Einsatz von keinem oder nur geringem Eigenkapital führt zu einem Risikozuschlag bei der Bank.

Vor ca. achtzehn Monaten betrug der durchschnittliche Eigenkapitaleinsatz noch 22,4 Prozent, heute liegt dieser bei 20,6 Prozent. Für die Bank bedeutet weniger Eigenkapital mehr Risiko und deshalb berechnen die Finanzinstitute bei geringem Eigenleistungsanteil Zinsaufschläge oder lehnen das Darlehen komplett ab.

Günstige Kontitionen

Wie viel Eigenkapital sollte in der Baufinanzierung und Immobilienfinanzierung eingebracht werden?

Die günstigsten Konditionen erhalten Sie, wenn Sie 40 % Eigenkapital einsetzen, d.h. somit nur 60 Prozent  der gesamten Investitionssumme fremdfinanzieren. Bei Darlehen über 60 Prozent Fremdfinanzierung berechnen sich die Zinsen im Verhältnis zum benötigten Kreditanteil meistens in zehner Schritten mit Zinsaufschlägen von 0,1- 0,9 Prozent. Sollten Sie sich bspw. 90 Prozent von der Bank leihen, so kommt ein Zinsaufschlag von bis zu einem Prozentpunk hinzu. Bei einer 100 Prozent-Baufinanzierung ist er der Zinsaufschlag meistens über einem Prozent.

Eigenkapitaleinsatz rechnet sich

Der Einsatz von Eigenkapital hilft Ihnen dabei deutlich Kosten zu sparen, denn Sie erhalten viel bessere Zinskonditionen, da Sie einen geringeren Risikozuschlag zahlen müssen. Wir empfehlen Ihnen den Einsatz von mindestens 20 Prozent Eigenkapital, um das bestmögliche aus Ihrer Finanzierung heraus zu holen. In manchen Bundesländern besteht die Möglichkeit über Landes Investitionsbanken den Risikozuschlag zu minimieren. Wie dies im Einzelfall funktioniert erläutern Ihnen gerne unsere Experten.

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