Nachrangdarlehen Zahlen und finanzieren

Was ist ein Nachrangdarlehen?

Ein Nachrangdarlehen oder nachrangiges Darlehen ist per Definition ein Kredit, der in einer imaginären Reihenfolge (im Grundbuch) unter anderen Krediten steht. Dies führt jedoch nicht dazu, dass ein Nachrangdarlehen weniger Wert als ein „normales“ Darlehen hat.

Der namensgebende „Nachrang“ kommt beispielsweise bei einer Insolvenz zum Tragen. Hier werden die Kreditschulden mit höherem Rang zuerst beglichen. Dementsprechend müssen erst einmal alle vorrangigen Gläubiger in voller Höhe ausbezahlt werden. Im Anschluss daran können die Verbindlichkeiten des Nachranggläubigers aus dem Nachrangdarlehen bedient werden.

Welche Vorteile bringt ein Nachrangdarlehen?

Da nur wenige Bauherren hohe finanzielle Rücklagen haben, um die gesamten mit dem Hausbau oder Immobilienkauf verbundenen Kosten aus Eigenkapital  zu begleichen, sind Nachrangdarlehen heute keine Seltenheit. Viele Banken erhöhen den Zinssatz, sollte das erste Darlehen einen Schwellenwert von 60 Prozent des geschätzten Beleihungswerts der Immobilie übersteigen. Hier kommt ein Zinsaufschlag zum Tragen. Dieser beträgt bei einer Finanzierungssumme die größer als 90 Prozent des Beleihungswertes ist meistens zwischen 0,3-0,8 Prozent.  Deshalb empfiehlt es sich, nicht nur die Nebenkosten sondern auch 10 Prozent des Immobilienwertes gegebenenfalls über ein Nachrangdarlehen zu finanzieren.

In der Praxis können das Privatdarlehen und viele Darlehen der Landesinvestitionsbanken der Bundesländer nachrangig eingesetzt werden. Wir prüfen bei jeder Finanzierungsanfrage automatisch die Nutzbarkeit. Somit erhalten Sie den besten Zinsatz für Ihre Immobilienfinanzierung, Baufinanzierung oder Anschlussfinanzierung.

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