Wie der Staat den Hausbau ab 2016 teurer werden lässt

Anfang 2014 beschloss die Regierung eine Aktualisierung der Energieeinsparverordnung, welche ab Januar 2016 Gültigkeit erlangt. Damit verbunden sind strengere Auflagen für neu errichtete Gebäude, wodurch eine Energieeinsparung von 25 % des Jahresprimärenergiebedarfs von Gebäuden erzielt werden soll. Diese Einsparung wird natürlich durch weitere Verbesserung der Dämmungen erreicht und schlägt sich damit unmittelbar auf den Preis nieder.

Die Preise für den Hausbau steigen weiter.

Zusätzlich wird sich diese Aktualisierung auf die Fördermitteldarlehen der KfW auswirken, da sich die Energieeffizienzhäuser 40, 55 und 70 an den gesetzlich vorgeschriebenen Standardwerten orientieren. Damit kann nicht nur das Haus an sich teurer werden, sondern auch die Finanzierung über Fördermittel, da Zins- und Tilgungsersparnisse durch die neuen Werte verloren gehen können.

Gibt es eine Lösung für ernsthaft entschlossene Häuslebauer?

Um eine unklare Situation beim Hausbau und der Finanzierung zu vermeiden, gibt es nur einen Weg: In diesem Jahr anfangen und sich damit noch günstige Preise und vor allem bessere Konditionen bei der KfW sichern. Dabei reicht es völlig aus, dass der Bauantrag bzw. die Bauanzeige noch vor dem 01.01.2016 in Ihrem zuständigen Bauamt landet.