Vorsicht mit niedrigen Kreditraten – Das kann am Ende teuer werden

Die Kosten können steigen.

Viele Immobilienmakler und Hausbauer werben mit sehr niedrigen Kreditraten beim Kauf- oder dem Bau einer Immobilie. Leider verharmlosen die meisten Beispiele die langfristigen Risiken und Kosten. Kunden, die eine Immobilie im Wert von 320.000 Euro erwerben, zahlen bei einer Finanzierungssumme von 310.000 Euro eine monatliche Rate ab 739 Euro.

Die monatliche Rate reicht allerdings nur für einen Kredit mit einer geringen Tilgung von einem Prozent und zehnjähriger Zinsfestschreibung. Bei diesem Beispiel würden Sie 56 Jahre benötigen um das Darlehen an den Darlehnsgeber zurück zu zahlen. Nach zehn Jahren hätten Sie als Immobilienkäufer eine Restschuld von ca. 276.100 Euro.

Steigt nun der Zinssatz von anfänglich 1,88 Prozent auf bspw. 5 Prozent (Zinssatz 2009) an, so würde die Rate bei wiederum 1 Prozent anfänglicher Tilgung ab dem 11. Jahr auf mindestens 1.380,50 Euro ansteigen. Wenn Sie das Darlehen mit einem gesunden Tilgungssatz von 3 Prozent fortführen würden, dann beträgt die Rate sogar 1.840,66 Euro.

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