Wie findet man sein Traumgrundstück und worauf sollte unbedingt geachtet werden?

Suchen oder suchen lassen?

Traumgrundstück finden

Hat man einmal den Entschluss gefasst ein Haus zu bauen, geht es los mit der Suche nach dem passenden Grundstück. Wenn man nicht selbst viel Arbeit investieren möchte, ist der Erwerb über einen Bauträger eine gute Option. Bauträger sind im besten Fall Komplettdienstleister, die als Bauherren die Traumimmobilie auf einem bereits erworbenen Grundstück errichten.  Der Kunde erspart sich eine Menge Zeit und Mühe, muss aber die ausgewählte Lage der Bauträger in Kauf nehmen.

Wer das nicht möchte muss aktiv auf die Suche nach freien Grundstücken gehen. Es gibt eine Menge Internetportale die man durchforsten kann, aber auch ein beauftragter Makler kann gegen ein Honorar dabei helfen. Es lohnt sich auch bei der ausgewählten Gemeinde anzufragen, da diese manchmal die Grundstücksvergabe in neuen Baugebieten selbst organisiert. In einigen wenigen Fällen wissen Sie auch welcher Grundstücksbesitzer in der Gemeinde einen Verkauf beabsichtigt, aber es noch nicht publiziert hat.

Für das Traumgrundstück kann man auch die Augen nach einer Bauruine offenhalten. Manchmal sind die Gebäude so heruntergekommen, dass man nur noch den Grundstückpreis zahlen muss und der Abriss ist nicht unbedingt so teuer.

Ist das Traumgrundstück gefunden, sollte nicht blind zugeschlagen werden!

Folgende Punkte sollte man beachten und systematisch abarbeiten. Zuerst kann man bei der zuständigen Gemeinde den Bebauungsplan einsehen. Dort erfährt man welche Form, Größe oder viele Stockwerke das Traumhaus haben darf. Im Bebauungsplan sollte man einfach alle Vorgaben finden die man beim Bau der Traumimmobilie beachten muss. Im weiteren Schritt wird das Grundbuch geprüft um evtl. bestehende Lasten, eingetragene Wegerechte oder Vorkaufsrechte der Gemeinde zu erfahren. Ist dies getan sollten künftige Bauherren herausfinden, ob das Grundstück schon erschlossen ist.

Es fängt an mit dem Anschluss an die Kanalisation, Energie.- und Wasserversorgung bis hin zu Telefon.- und Kabelanschluss. Die Erschließung kann kostentechnisch bis in die Tausende Euro gehen und sich zeitlich auch sehr lange hinziehen. Nun prüft man die Beschaffenheit des Grundstückes genau. Es ist ein Unterschied ob Sie einen Hang bebauen oder eine ebene Fläche. Auch der Grundwasserstand spielt eine wichtige Rolle, wenn man an die Kellerabdichtung denken muss. Man kann auch in diesem Fall wieder Fachleute hin zu ziehen. Durch ein geotechnisches Büro wird eine Baugrunduntersuchung durchgeführt. Es entstehen natürlich wieder Kosten, die man tragen muss. Die beiden letzten Themen sind Altlasten auf dem Grundstück und Prüfung des Wohnumfeldes. Altlasten sind umweltgefährdende Stoffe wie Chemikalien, Öle oder Elektronikschrott. Meist kommen sie auf alten Industrie- und Gewerbegrundstücken vor. Auch gelagerte Abfälle in der Vergangenheit spielen bei diesem Thema eine Rolle.

Auskunft gibt es über ein Altlastenkataster, Umweltämter oder beim Bauamt natürlich wieder kostenpflichtig. Die sicherste Variante ist aber ein Bodengutachten durch ein Ingenieurbüro erstellen zu lassen. Denken Sie an Lebensmittel die im zukünftigen Garten wachsen sollen. Auch das Wohnumfeld spielt eine wichtige Rolle und sollte genau unter die Lupe genommen werden. Sie sollten sich bei den zukünftigen Nachbarn vorstellen, denn im besten Fall verbringt man viele „gute“ Jahre neben Ihnen.

Fazit

Es ist besser im Vorfeld einige Kosten für das Traumgrundstück zu investieren. Sie erwerben schließlich ein eigenes Stückchen Erde. Im Nachhinein ist der Schaden, wenn ein Haus beispielsweise absagt oder gar feucht wird meistens viel höher. Und auch die zukünftigen Nachbarn können den Traum vom eigenen Heim zerstören, wenn man es nicht richtig angeht. Deshalb nehmen Sie sich die Zeit die Sie benötigen, um alle Eventualitäten abzuklopfen. Diesen Schritt geht man meistens nur einmal im Leben.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir vermarkten oft selber Grundstücke über die Expert-Immobilie oder können über unser Partnernetzwerk auf Baugrundstücke oder Immobilien zugreifen.

 

 

 

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