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Sandro Wallisch, Finanzierungsberater für Frankfurt am Main und Hessen Ihr Berater Sandro Wallisch, Spezialist für Frankfurt am Main und ganz Hessen

Immobilienfinanzierung Frankfurt. In der Bankenstadt ist Förderung ein Baustein, kein Wunder, aber einer, der zählt.

Diese Seite verspricht nichts, was Frankfurt nicht hält: 815.000 Euro setzt die Landestabelle der Gutachterausschüsse fürs freistehende Standardhaus an, 700.000 Euro für Reihenhaus oder Doppelhaushälfte, und keine Förderung der Welt macht daraus Kleinstadtpreise. Der Bank bleiben 378.700 Euro aus dem Vergleich von über 550 Finanzierungspartnern, und am Ende steht eine Rate, die spürbar unter dem ungeförderten Weg liegt.

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Stand: September 2026

Immobilienfinanzierung Frankfurt am Main. Eine Familie mit zwei Kindern kauft in Frankfurt am Main ein älteres Reihenhaus für 620.000 Euro, saniert für 90.000 Euro und finanziert 703.700 Euro Darlehen über 30 Jahre, das erste Jahr tilgungsfrei. Die Bausteine: 200.000 Euro Hessen-Darlehen zu festen 1,60 Prozent, 125.000 Euro KfW 308 und 378.700 Euro Bankanteil aus über 550 Finanzierungspartner. Das Hessengeld erstattet 30.000 der 37.200 Euro Grunderwerbsteuer, den Familien-Höchstbetrag. Ihr kostenloses Erstgespräch: 0391 53161710.

Die Immobilien­finanzierung in Frankfurt braucht Ehrlichkeit vor Euphorie.

Frankfurt ist der teuerste Arbeitsmarkt Hessens und einer der teuersten Wohnungsmärkte des Landes: 815.000 Euro fürs freistehende Standardhaus, 700.000 Euro für Reihenhaus oder Doppelhaushälfte, so nüchtern bilanziert es die Landestabelle der Gutachterausschüsse. Wer Ihnen erzählt, mit dem richtigen Trick werde das billig, verkauft etwas. Wer rechnet, findet trotzdem Spielräume, und genau dafür ist diese Seite da.

Der Spielraum heißt älteres Reihenhaus in den Stadtteilen jenseits des Alleenrings: Bornheim, Preungesheim, Nieder-Eschbach oder Fechenheim handeln Bestand unterhalb der Standardwerte, dessen Energieklasse die KfW-Tür öffnet. Darauf stapeln sich Festzins, Steuer-Erstattung und Sanierungsförderung zu 355.000 Euro öffentlicher Beteiligung, und aus Frankfurts härtestem Markt wird eine Rechnung mit Ansage statt mit Überraschung.

Der Hauskauf in Frankfurt am Main lässt sich an sechs Zahlen ablesen.

815.000 €
setzt die Landestabelle fürs freistehende Frankfurter Standardhaus an
700.000 €
kostet das Standard-Reihenhaus, ältere Exemplare in den Stadtteilen weniger
200.000 €
Hessen-Darlehen fließen im Praxisbeispiel, fest zu 1,60 Prozent über zwanzig Jahre
30.000 €
erstattet das Hessengeld, gekappt am Familien-Höchstbetrag des Programms
74.095 €
anrechenbares Netto-Jahreseinkommen darf eine Familie mit zwei Kindern erreichen
11,6 %
Kaufnebenkosten fallen an, zählen aber zu den förderfähigen Gesamtkosten

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Was Häuser in Frankfurt kosten, ohne Schönfärberei.

Die Landestabelle der Gutachterausschüsse nennt für Frankfurt 815.000 Euro fürs Standard-Einfamilienhaus und 700.000 Euro fürs Standard-Reihenhaus, jeweils gerechnet für das vierzig Jahre alte Objekt in mittlerer Lage. Interessant ist der Vergleich ins Umland: Der Main-Taunus-Kreis liegt mit 799.000 Euro kaum darunter, der Hochtaunuskreis mit 715.000 Euro ebenfalls nicht, die klassische Flucht ins Umland löst das Preisproblem längst nicht mehr.

Für den Immobilienkredit in Frankfurt bedeutet das: Nicht der Standort-Wechsel spart, sondern die Objektwahl. Ältere Reihenhäuser in den Außenstadtteilen starten deutlich unter den Standardwerten, bringen die Energieklassen F bis H mit und lassen die Sanierung in die förderfähigen Gesamtkosten wandern. Das Praxisbeispiel dieser Seite nimmt genau so ein Objekt für 620.000 Euro, und die Programme tragen davon mehr, als die meisten Frankfurter Käufer wissen.

Standardobjekt (ZGGH-Landestabelle 2025)Frankfurt am MainMain-Taunus-Kreis
Einfamilienhaus, freistehend (150 m², 40 Jahre)815.000 €799.000 €
Reihenhaus/Doppelhaushälfte (130 m², 25 Jahre)700.000 €630.000 €

So verteilt sich der Immobilien­kredit in Frankfurt auf Hessen-Darlehen, Hessengeld, KfW und Bank.

Auch in der Bankenstadt stehen vier Geldquellen bereit, nur die Gewichte verschieben sich: das Hessen-Darlehen zum Festzins, das gekappte Hessengeld, die KfW-Programme 308, 261 und 458, und ein Bankbaustein, der hier der größte der ganzen Serie ist, weshalb sein Zins die meiste Verhandlung verdient.

Hessen-Darlehen
bis 200.000 €
fest 1,60 Prozent für zwanzig Jahre, im Beispiel voll ausgeschöpft
Hessengeld
30.000 € Deckel
im Beispiel gekappt: 30.000 von 37.200 Euro Steuer kommen zurück
Wie viel Hessengeld Sie bekommen →
KfW 308 Jung kauft Alt
bis 160.000 €
bei zwei Kindern für den Kauf der Klassen F bis H, im Beispiel 125.000 Euro
Bankdarlehen
aus über 550 Finanzierungspartnern
für den größten Baustein der Serie: 378.700 Euro

355.000 Euro öffentliche Beteiligung an einem Frankfurter Reihenhaus sind kein Wunder, aber auch kein Kleingeld: 200.000 Euro davon laufen zwanzig Jahre zu 1,60 Prozent und 30.000 Euro kommen als Hessengeld zurück, und beim größten Bankbaustein der Serie holt der 550er-Vergleich zusätzlich jede Zinsstelle heraus.

Fester 1,60-Prozent-Zins plus erstattete Grunderwerb­steuer. Das Land rechnet mit, wenn Frankfurter Familien kaufen.

Hinter dem nüchternen Namen Hessen-Darlehen steckt ein Zwanzig-Jahres-Versprechen: 1,60 Prozent Sollzins, festgeschrieben über die komplette Zinsbindung, für bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten und höchstens 200.000 Euro. Ein tilgungsfreies Startjahr verschafft Luft für den Umbau, danach tilgt der Kredit mit 3 Prozent plus ersparten Zinsen, Sondertilgungen sind gratis. Kaufpreis, Nebenkosten und Modernisierung bilden zusammen die förderfähigen Gesamtkosten, abgesichert wird nachrangig.

Das Hessengeld ergänzt den Kredit um geschenktes Geld: je einziehendem Ersterwerber 10.000 Euro, maximal 20.000 Euro je Objekt, plus 5.000 Euro je Kind unter 18. Gedeckelt wird bei der tatsächlich gezahlten Grunderwerbsteuer, gezahlt wird in zehn Jahresraten, geprüft wird das Einkommen nicht. Es kombiniert sich frei mit dem Hessen-Darlehen und allen KfW-Programmen.

Für Frankfurt heißt das: 200.000 Euro zum Festzins von 1,60 Prozent statt zu Marktkonditionen entlasten um mehr als 2,5 Prozentpunkte, und die 3.000 Euro Hessengeld pro Jahr fließen als Familien-Höchstbetrag. In einer Stadt, in der jede Rate vierstellig beginnt, sind das die Stellen hinter dem Komma, die über Machbarkeit entscheiden.

Frankfurt bleibt teuer, aber die Stadtteile jenseits des Rings rechnen anders.

Zwischen Skyline und Stadtgrenze liegen Welten: Während Westend und Sachsenhausen Liebhaberpreise aufrufen, handeln Preungesheim, Nieder-Eschbach, Fechenheim oder Sossenheim ältere Reihenhäuser in Regionen, die ein Doppelverdiener-Haushalt mit Frankfurter Gehältern tatsächlich stemmen kann. Die U- und S-Bahn macht aus jedem dieser Stadtteile eine Zwanzig-Minuten-Adresse.

Die Landesprogramme sind dabei der Hebel, den erstaunlich wenige Frankfurter kennen: Die Netto-Einkommensgrenzen wirken nach den Abzügen des Förderrechts weit weniger elitär, als die Stadt vermuten lässt, der Festzins nimmt dem größten Bankbaustein der Serie die Zinsangst, und das Hessengeld zahlt den Höchstbetrag. Förderung macht Frankfurt nicht billig, aber sie macht es für die richtige Familie möglich.

Über der Einkommens­grenze? In Frankfurt am Main lohnt das Nachrechnen fast immer, denn gerechnet wird netto.

Auf dem Papier stehen 30.565 Euro für den Einpersonenhaushalt, 51.405 Euro für zwei Personen, 10.421 Euro je weiterem Haushaltsmitglied und 924 Euro je Kind. Gemessen wird aber am Nettoeinkommen nach den Abzugsregeln der Paragrafen 6 und 7 HWoFG, und dieses liegt regelmäßig weit unter dem Brutto.

Der Vier-Personen-Haushalt startet bei 51.405 Euro Basis, jedes Kind steuert 10.421 Euro als Haushaltsmitglied plus 924 Euro Kinderbonus bei, zusammen bis zu 74.095 Euro anrechenbares Netto-Jahreseinkommen, beim dritten Kind 85.440 Euro. Das Wohnraumförderrecht zieht vom Brutto großzügig ab, weshalb deutlich mehr Haushalte die Grenze einhalten, als die reine Zahl vermuten lässt. Wir übernehmen die Prüfung vor der Objektsuche.

Erst die Bewilligung, dann der Notar, es sei denn, der Kaufvertrag trägt den Rücktrittsvorbehalt.

In Frankfurt nimmt die Wohnungsbauförderstelle der Stadtverwaltung den Antrag auf das Hessen-Darlehen entgegen und reicht ihn geprüft an die WIBank weiter. Die fünf Schritte unten ordnen den Ablauf, und im schnellsten Markt Hessens ist der Rücktrittsvorbehalt weniger Option als Notwendigkeit.

  1. Kaufrahmen aus dem Netto ableiten. Ob die Grenze hält, entscheiden die Abzüge des Wohnraumförderrechts, und wir rechnen sie durch, bevor das erste Exposé angefragt wird.
  2. Objektzustand fördertauglich prüfen. Die Richtlinie akzeptiert guten Bauzustand oder behebbare Mängel zu zumutbaren Kosten, und diese Einschätzung treffen wir vor dem Antrag.
  3. Unterlagen komplett zur Förderstelle geben. Wer bei der Wohnungsbauförderstelle lückenlos einreicht, erspart sich die Wochen, die jede Nachforderung kostet.
  4. Bewilligung abwarten oder Vertrag mit Klausel schließen. Der Rücktrittsvorbehalt zugunsten des Käufers erlaubt den früheren Notartermin, ohne die Förderung zu gefährden.
  5. Notartermin und Restfinanzierung. KfW-Anträge und der Vergleich von über 550 Finanzierungspartnern laufen parallel, das Hessengeld folgt nach der Beurkundung über das Kundenportal der WIBank.

Im Praxisbeispiel kauft eine Frankfurter Familie das Reihenhaus für 620.000 Euro und saniert für 90.000 Euro.

Das Beispiel nimmt ein älteres Reihenhaus der Energieklasse F in einem der Außenstadtteile: 620.000 Euro Kaufpreis, 71.920 Euro Nebenkosten und 90.000 Euro energetische Sanierung ergeben förderfähige Gesamtkosten von rund 781.920 Euro, die Nebenkosten zählt Hessen mit. Als Eigenkapital verlangt die Richtlinie 10 Prozent in Geldmitteln, hier 78.200 Euro.

Das Hessen-Darlehen bringt seinen Höchstbetrag von 200.000 Euro zum Festzins von 1,60 Prozent ein, das erste Jahr tilgungsfrei. Der KfW-Kredit 308 trägt 125.000 Euro, das Klasse-F-Reihenhaus wird dafür binnen viereinhalb Jahren zum Effizienzhaus 85 EE, alternativ genügen alle vier Einzelmaßnahmen. Für die Bank bleiben 378.700 Euro, der größte Baustein der Serie, entsprechend gründlich vergleichen wir die über 550 Finanzierungspartner. Nach der Beurkundung beantragen wir das Hessengeld: Von 37.200 Euro gezahlter Grunderwerbsteuer erstattet der Familien-Deckel 30.000 Euro in zehn Jahresraten.

BausteinBetragMonatsrate
Eigenkapital (Geldmittel)78.200 €0 €
Hessen-Darlehen, fest 1,60 % für 20 Jahre200.000 €766,67 € (1. Jahr: 266,67 €)
KfW 308 Jung kauft Alt125.000 €rund 402 €
Bankdarlehen, über 550 Finanzierungspartner im Vergleich378.700 €rund 1.863 €
Hessengeld (Deckel, zehn Jahresraten)+30.000 €wirkt wie −250 €
Gesamt (781.920 € Projekt)781.920 €rund 3.030 €

Ohne Landesprogramme müsste die Bank 703.728 Euro stellen, zu 4,25 Prozent rund 3.460 Euro monatlich, ohne einen Euro Steuer zurück. Der Förderweg entlastet um etwa 430 Euro im Monat, erstattet 30.000 Euro und begnügt sich im Anlaufjahr mit rund 2.530 Euro, solange das Reihenhaus saniert wird. In Frankfurt ist das die Differenz zwischen geht und geht nicht. Wie sich andere Bausteinmischungen schlagen, zeigt der Mischzinsrechner für die Immobilienfinanzierung. Der Mieten-oder-Kaufen-Rechner beantwortet die Grundsatzfrage für Frankfurt, und der Vergleichsrechner Bankdarlehen oder Bausparen die nach dem günstigeren Weg.

Das Hessengeld endet nach heutigem Stand am 31. Dezember 2029.

Für das Hessengeld gilt eine Befristung bis zum 31. Dezember 2029, und die Fördertöpfe des Landes werden Jahr für Jahr neu beschlossen. Das Hessen-Darlehen kennt kein festes Enddatum, seine Konditionen ändern sich aber per Richtlinie, wie die Anpassung im Juni 2026 gezeigt hat. Maßgeblich bleibt der Tag der Bewilligung.

Frankfurts Preisdynamik kennt nur eine Richtung, und die Hessengeld-Uhr läuft bis Ende 2029: Jedes Jahr Warten vergrößert den Steueranteil über dem Deckel und verkleinert das Zeitfenster für den Antrag. Der beste Frankfurter Kaufzeitpunkt der Förderära ist der frühestmögliche.

Förderfähige Häuser stehen in Frankfurt von Bornheim bis Nieder-Eschbach.

Jenseits der Liebhaberlagen besitzt Frankfurt einen breiten Gürtel aus Reihenhaus-Stadtteilen der Zwischen- und Nachkriegszeit, und genau dort wohnt das Segment, das Förderlogik und Familienbudget zusammenbringt.

LageEinordnung für Käufer
Bornheim und Seckbachgewachsene Quartiere mit Altbestand diesseits des Rings
Preungesheim und BerkersheimReihenhaus-Gürtel im Norden mit U-Bahn-Anschluss
Nieder-Eschbach und Harheimdie familienfreundlichen Ränder mit den fairsten Einstiegen
Fechenheim und RiederwaldMainlage im Osten, das unterschätzte Einstiegssegment
Sossenheim und ZeilsheimWestgürtel mit Werkssiedlungs-Geschichte und Substanz

Zinsbindung endet? Der Markt in Frankfurt am Main verbessert Ihre Karten.

Frankfurts Nachfrage regeneriert sich mit jedem Banken-, Messe- und Flughafenjahrgang von selbst, und diese Konstanz stützt jede laufende Immobilienfinanzierung in Frankfurt: Zur Anschlussfinanzierung trifft die Restschuld auf ein saniertes Reihenhaus im nachfragestärksten Markt Hessens, und der Vergleich über 550 Finanzierungspartner übersetzt das in Konditionen.

Zur Anschlussfinanzierung vergleichen wir stets die Prolongation der bisherigen Bank mit der Umschuldung über 550 Finanzierungspartner. Wenn ohnehin modernisiert wird, gehört das Vorhaben in denselben Kredit, weil grundbuchlich gesichertes Geld deutlich günstiger bleibt als ein Blankodarlehen obendrauf.

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Zwölf Antworten rund um den Hauskredit in Frankfurt am Main.

Wie hoch sind die Einkommensgrenzen für das Hessen-Darlehen in Frankfurt?

Auch in der Bankenstadt gelten die Netto-Grenzen des Paragrafen 5 HWoFG: 30.565 Euro für eine Person, 51.405 Euro für zwei, je weitere Person 10.421 Euro, je Kind 924 Euro zusätzlich, für die Familie mit zwei Kindern also bis 74.095 Euro anrechenbares Netto-Jahreseinkommen. Nach den Abzügen des Wohnraumförderrechts ist das weniger elitär, als es klingt, selbst manches Banken-Doppelgehalt passt hinein. Wir rechnen es durch.

Wie viel Förderung bekommt eine Familie beim Hauskauf in Frankfurt?

Im Praxisbeispiel: 200.000 Euro Hessen-Darlehen zum Festzins von 1,60 Prozent über zwanzig Jahre, 125.000 Euro KfW 308 und 30.000 Euro Hessengeld als gekappter Familien-Höchstbetrag. Zusammen 355.000 Euro öffentliche Beteiligung an 781.920 Euro Gesamtkosten, davon 30.000 Euro geschenkt.

Warum bekommt die Familie nicht die ganze Grunderwerbsteuer zurück?

Der Hessengeld-Deckel für zwei Erwachsene mit zwei Kindern liegt bei 30.000 Euro, die Steuer des Frankfurter Beispielkaufs bei 37.200 Euro, also verfallen 7.200 Euro. Vollständige Erstattung endet bei 500.000 Euro Kaufpreis, eine Marke, die in Frankfurt kaum zu halten ist. Der Deckel bleibt trotzdem der höchste Zuschuss, den das Land hier vergibt, und verschenken sollte man ihn erst recht nicht.

Was kostet ein Haus in Frankfurt?

Die Landestabelle nennt 815.000 Euro fürs freistehende Standardhaus und 700.000 Euro fürs Standard-Reihenhaus, das Umland entlastet kaum noch: Der Main-Taunus-Kreis liegt bei 799.000 Euro. Ältere Reihenhäuser in den Außenstadtteilen starten deutlich unter den Standardwerten, das Praxisbeispiel rechnet mit 620.000 Euro in einem der Reihenhaus-Gürtel.

Kann man mit 7.000 Euro netto in Frankfurt ein Haus finanzieren?

Ja. Als tragbar gilt eine Rate von rund 40 Prozent des Nettos, und das Praxisbeispiel mit 703.700 Euro Darlehen bleibt bei 7.000 Euro netto im Rahmen, zumal das Hessengeld mit 3.000 Euro im Jahr gegenrechnet. Das tilgungsfreie erste Jahr entzerrt die Sanierungsphase, und Frankfurter Doppelverdiener erreichen diese Einkommensmarke regelmäßig, auch unterhalb der Banketagen.

Lohnt sich die Landesförderung in Frankfurt überhaupt noch?

Ja, wenn man sie als das nimmt, was sie ist: ein Baustein. 200.000 Euro zwanzig Jahre zu 1,60 Prozent statt zu Marktzinsen sparen über die Laufzeit einen sechsstelligen Betrag, das Hessengeld legt 30.000 Euro obendrauf, und die KfW-Schiene finanziert die Sanierung mit. Was die Förderung nicht kann: Frankfurter Preise wegzaubern. Was sie kann: aus einer knapp unmöglichen Rate eine machbare machen.

Wie lange dauert die Bearbeitung des Hessen-Darlehens?

Mehrere Wochen ab vollständigem Antrag sind realistisch, die WIBank benennt verlängerte Fristen offen, und Frankfurts Wohnungsbauförderstelle gehört zu den meistbeschäftigten des Landes. Umso mehr zählt der lückenlose Antrag ohne Nachforderungsrunden, und im schnellsten Markt Hessens ist der Rücktrittsvorbehalt im Kaufvertrag praktisch Pflichtausstattung.

Wann und wo stelle ich die Anträge?

Das Hessen-Darlehen vor dem Kaufvertrag bei der Wohnungsbauförderstelle der Stadt Frankfurt, die es geprüft an die WIBank weiterreicht, sofern nicht der Rücktrittsvorbehalt den früheren Abschluss trägt. Das Hessengeld folgt nach der Beurkundung im WIBank-Kundenportal, sobald Grunderwerbsteuerbescheid und Zahlungsnachweis vorliegen, die KfW-Anträge takten wir parallel dazu.

Wie viel Eigenkapital verlangt das Hessen-Darlehen?

Mindestens 10 Prozent der Gesamtkosten in Geldmitteln, im Frankfurter Beispiel 78.200 Euro. Die Nebenkosten sind darin bereits berücksichtigt, weil Hessen sie zu den förderfähigen Gesamtkosten zählt, und die zehn Hessengeld-Raten spielen 30.000 Euro zurück. Jeder zusätzliche Eigenkapital-Euro kürzt den größten Bankbaustein der Serie und wirkt hier stärker als irgendwo sonst.

Welche KfW-Programme passen in Frankfurt zur Landesförderung?

Für Häuser der Energieklassen F bis H steuert KfW 308 Jung kauft Alt bis zu 160.000 Euro bei zwei Kindern zum Kauf bei, verbunden mit der Sanierung binnen viereinhalb Jahren, wahlweise zum Effizienzhaus 85 EE oder mit allen vier Einzelmaßnahmen. Die vier Einzelmaßnahmen sind Heizungstausch, Fenster, Fassade und Dach. Für die Sanierung wählen Sie entweder das Effizienzhaus mit KfW 261 bis 150.000 Euro je Wohneinheit samt Tilgungszuschuss oder Einzelmaßnahmen mit dem Heizungszuschuss 458. Beides zusammen schließt die KfW seit dem 21. Juli 2026 aus. Hessen-Darlehen und Hessengeld bleiben daneben voll nutzbar.

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Frankfurt?

Etwa 11,6 Prozent zusätzlich: 6 Prozent Grunderwerbsteuer, rund 2 Prozent Notar und Grundbuch, bis zu 3,57 Prozent Maklerprovision, beim Beispielkauf zusammen 71.920 Euro, der höchste Nebenkostenblock der Serie. Hessen federt ab: Die Nebenkosten zählen zu den förderfähigen Gesamtkosten des Hessen-Darlehens, und 30.000 der 37.200 Euro Grunderwerbsteuer erstattet das Hessengeld.

Wer begleitet in Frankfurt den Weg von der Förderprüfung bis zur Auszahlung?

Sandro Wallisch, Geschäftsführer und Inhaber der Expert-Baufinanzierung, seit 2002 im Finanzgeschäft, führt jede Immobilienfinanzierung in Frankfurt persönlich: Netto-Einkommensprüfung, Antrag bei der Wohnungsbauförderstelle, KfW-Anträge samt Energieeffizienz-Experte, Hessengeld im WIBank-Portal und der Bankvergleich über 550 Finanzierungspartner. Ausgerechnet in der Bankenstadt gilt am stärksten: Wer erst die Töpfe füllt und dann verhandelt, zahlt die kleinere Rate.

Welche Bank ist die beste für eine Immobilienfinanzierung in Frankfurt am Main?

Die Frage lässt sich seriös nur für Ihren Fall beantworten, denn Zinsen und Risikogrenzen verschieben sich wöchentlich. Eine Bank, die bei viel Eigenkapital vorn liegt, fällt bei einer Vollfinanzierung oft zurück, und bei unsanierten Häusern gehen die Bewertungen weit auseinander. Für Frankfurt am Main vergleichen wir die Angebote von über 550 Finanzierungspartnern nebeneinander. Entscheidend ist am Ende ohnehin nicht der Zins einer einzelnen Bank, sondern Ihr Mischzins über alle Bausteine, denn das Hessen-Darlehen der WIBank und die KfW drücken ihn deutlich stärker als jeder Zinsvergleich. Für Ihr Haus in Frankfurt am Main rechnen wir beides zusammen.

Was ist derzeit ein realistischer Zinssatz für eine Immobilienfinanzierung?

Das sagen wir Ihnen tagesaktuell, denn die Sätze bewegen sich täglich. Ihr persönlicher Satz hängt an vier Größen, nämlich Beleihungsauslauf, Zinsbindung, Ihre finanzielle Situation und das Haus. Aussagekräftiger ist ohnehin der Mischzins über alle Bausteine. Wer KfW und das Hessen-Darlehen der WIBank einbaut, liegt regelmäßig ein bis zwei Prozentpunkte unter dem reinen Bankangebot. Ein Prozentpunkt weniger zählt bei 300.000 Euro Darlehen über die ganze Zinsbindung. Was für Ihr Vorhaben in Frankfurt am Main erreichbar ist, rechnen wir kostenfrei aus.

Reicht mein Einkommen für 300.000 Euro Immobilienkredit?

Für eine reine Bankfinanzierung brauchen Sie rund 3.900 Euro Haushaltsnetto. Gerechnet ist das mit 4,25 Prozent Zins und 2 Prozent Tilgung, und die Belastung sollte 40 Prozent Ihres Nettos nicht übersteigen. Mit Förderung wird es leichter. Bei 2,5 Prozent Mischzins reichen rund 2.800 Euro netto. Was in Ihrem Fall trägt, rechnen wir für Frankfurt am Main im kostenlosen Erstgespräch aus.

Förderangaben, Quellen und Stand

Alle Förderzahlen dieser Seite stammen aus den amtlichen Unterlagen des Landes Hessen, der WIBank und der KfW, alle Marktzahlen aus den Immobilienmarktberichten der hessischen Gutachterausschüsse. Stand der Angaben: September 2026.

Quellen und Pflichtangaben im Detail

Hessen-Darlehen Bestandserwerb nach der Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums und gemeinschaftlichen Wohnens, Fassung Juni 2026 (Richtlinienänderung zum 16. Juni 2026). Darlehen bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, höchstens 200.000 Euro, mindestens 30.000 Euro, Sollzins fest 1,60 Prozent für zwanzig Jahre ab Förderzusage, Effektivzins 1,71 Prozent nach der Programmseite der WIBank, Tilgung 3 Prozent zuzüglich ersparter Zinsen nach einem tilgungsfreien Anlaufjahr, Sondertilgung jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Zu den Gesamtkosten zählen Kaufpreis, Nebenkosten sowie notwendige Umbauten, Modernisierung und Instandsetzung. Eigenkapital mindestens 10 Prozent der Gesamtkosten aus Geldmitteln, mindestens 50 Prozent der Gesamtkosten müssen Fremdmittel sein. Nachrangige Eintragung der Grundschuld genügt. Bearbeitungsentgelt einmalig 1 Prozent des Förderdarlehens. Zwanzig Jahre zweckentsprechende Selbstnutzung. Der notarielle Kaufvertrag darf vor Bewilligung nur geschlossen werden, wenn er einen Rücktrittsvorbehalt zugunsten des Erwerbers für den Fall der Ablehnung enthält. Antragstellung bei der Wohnungsbauförderstelle, in Städten über 50.000 Einwohnern bei der Stadtverwaltung, sonst beim Kreisausschuss. Einkommensgrenzen nach Paragraf 5 Absatz 1 Nummer 2 HWoFG als Nettoeinkommen nach den Paragrafen 6 und 7: 30.565 Euro für eine Person, 51.405 Euro für zwei Personen, je weitere Person 10.421 Euro, je Kind zusätzlich 924 Euro, nächste Anpassung zum 1. Januar 2029.

Hessengeld nach den Veröffentlichungen des Hessischen Ministeriums der Finanzen und der WIBank: 10.000 Euro je einziehendem Erwerber, höchstens 20.000 Euro, sowie 5.000 Euro je Kind unter 18 Jahren, begrenzt auf die tatsächlich gezahlte Grunderwerbsteuer, ausgezahlt in zehn gleichen Jahresraten, einkommensunabhängig, nur beim Ersterwerb und bei Selbstnutzung, Einzug binnen drei Jahren als Ausschlussfrist, für Beurkundungen ab dem 1. März 2024, Antragstellung über das Kundenportal der WIBank, Programm zunächst bis zum 31. Dezember 2029 befristet. KfW 308 Jung kauft Alt nach dem Merkblatt in der Fassung 08/2026, Zinssatz laut Produktseite kfw.de/308 1,00 Prozent bei 26 bis 35 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung, bei 11 bis 25 Jahren 0,72 Prozent. Höchstbetrag 140.000 Euro bei einem Kind, 160.000 Euro bei zwei Kindern, 180.000 Euro ab drei Kindern, Einkommensgrenzen 90.000, 100.000 und 110.000 Euro zu versteuerndes Einkommen. Sanierung binnen 4,5 Jahren zum Effizienzhaus 85 EE oder mit den vier Einzelmaßnahmen Heizungstausch, Fenstertausch, Fassadendämmung und Dachdämmung nach BEG EM. Förderfähig ist selbst genutztes Wohneigentum, also auch eine Eigentumswohnung. Die Monatsraten dieser Seite sind Annuitäten über 30 Jahre, die KfW bindet den Zins 10 Jahre und verlangt bei dieser Laufzeit mindestens ein tilgungsfreies Jahr. KfW 261 nach dem Merkblatt Kredit Nr. 261 in der Fassung 07/2026, gültig ab 21. Juli 2026, Zinssatz laut Produktseite kfw.de/261 3,49 Prozent bei 21 bis 30 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung, Kredit bis 150.000 Euro je Wohneinheit, Tilgungszuschuss 5 bis 40 Prozent je nach Standard und Boni. Der Tilgungszuschuss verkürzt die Laufzeit, die Rate richtet sich nach dem Bruttobetrag. Den Bonus für ein Worst Performing Building gibt es nur bei Energieklasse H oder ab 300 kWh je Quadratmeter und Jahr. KfW 458 Heizungsförderung nach dem Merkblatt in der Fassung 07/2026, gültig ab 21. Juli 2026. KfW 261 und KfW 458 schließen sich für dasselbe Gebäude aus, zwischen beiden liegt eine Sperre von drei Jahren. Der Bankzins von 4,25 Prozent ist ein erreichbarer Satz bei 80 Prozent Beleihung.

Marktzahlen für Frankfurt am Main aus dem Immobilienmarktbericht des Landes Hessen 2025 der Zentralen Geschäftsstelle der Gutachterausschüsse (ZGGH), mittleres Preisniveau für freistehende Einfamilienhäuser sowie Reihenhäuser und Doppelhaushälften nach Städten und Landkreisen, Standardobjekte mit 150 beziehungsweise 130 Quadratmetern Wohnfläche, Stand 06/2025. Ergänzend veröffentlicht der Gutachterausschuss der Stadt Frankfurt einen eigenen jährlichen Immobilienmarktbericht.

Förderprogramme ändern sich, verbindlich sind immer die Zusagen der WIBank und der KfW. Fachlich verantwortlich für diese Seite ist Sandro Wallisch, Geschäftsführer und Inhaber der Expert-Baufinanzierung, Immobiliardarlehensvermittler mit Sachkundeprüfung nach Paragraf 34i der Gewerbeordnung, seit 2002 in der Finanzbranche.

Ihr Hauskredit in Frankfurt beginnt mit dem Antrag bei der Wohnungsbauförderstelle.

Frankfurt ehrlich rechnen heißt: das richtige Reihenhaus, 355.000 Euro öffentliche Beteiligung und ein Bankbaustein, um den sich über 550 Finanzierungspartner streiten dürfen. Das kostenlose Erstgespräch klärt Netto-Grenze, Objektstrategie und Antragsfahrplan, bevor der nächste Besichtigungstermin in Stunden vergeben ist.