Modernisierungsrechner
Sanierungskosten und Förderung zusammen planen
Was kostet welche Sanierung, und was bleibt nach Abzug der Förderung übrig? Rechnen Sie beides hier durch, ohne Anmeldung.
Sanierungskosten und Finanzierung
Wählen Sie die Maßnahmen aus, die bei Ihnen anstehen. Der Rechner zeigt die Kosten und was sie monatlich bedeuten.
Ihre Bank ist dabei und über 550 weitere
Wir vergleichen sie alle für Sie, auch Ihre Hausbank und Ihre Sparkasse vor Ort.
Was kostet welche Sanierung
Richtwerte für ein Einfamilienhaus mit rund 140 Quadratmetern. Die Spannen sind groß, weil Zustand, Region und Ausführung stark abweichen.
Für eine Vollsanierung zum Effizienzhaus liegen die Kosten je nach Ausgangszustand bei 600 bis 1.200 Euro pro Quadratmeter. Bei 140 Quadratmetern sind das 84.000 bis 168.000 Euro. Wer nur einzelne Maßnahmen angeht, bleibt deutlich darunter, erreicht dafür aber auch keinen Effizienzhausstandard.
Was die Förderung davon abzieht
Bei kaum einem anderen Vorhaben ist der Förderanteil so hoch wie bei der energetischen Sanierung.
Bestandshaus der Klasse F bis H, Sanierung zum Effizienzhaus 55 EE
Der Tilgungszuschuss ist kein Rabatt auf den Zins, sondern ein Erlass auf die Schuld. Er wird nach Abschluss der Maßnahme und Bestätigung durch den Energieberater verrechnet.
Achtung, die Sätze sind zum 21. Juli 2026 gesunken. Der Tilgungszuschuss fiel um rund 10 Prozentpunkte, und der frühere Bonus für die Erneuerbare-Energien-Klasse ist entfallen, weil diese Klasse jetzt Grundvoraussetzung jeder Stufe ist. Effizienzhaus 70 und 85 bekommen im Grundsatz gar keinen Zuschuss mehr, nur noch 5 Prozent mit Nachhaltigkeits-Klasse. Wer mit älteren Zahlen kalkuliert, verrechnet sich deutlich.
Tilgungszuschuss KfW 261, gültig seit 21. Juli 2026
Worst Performing Building bedeutet, dass Ihr Gebäude zu den energetisch schlechtesten, in der Regel Energieklasse F, G oder H. Gerade diese Häuser profitieren also am stärksten, weil der Zuschlag von 20 Prozentpunkten oben drauf kommt. Alle Änderungen vom 21. Juli 2026 im Detail.
Die Reihenfolge ist bindend. Der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt sein. Als Beginn gilt bereits der unterschriebene Auftrag an den Handwerker, nicht erst der Baustart. Wer zuerst beauftragt und dann fördern will, bekommt nichts mehr. Ein zertifizierter Energieberater ist bei KfW 261 ohnehin Pflicht und wird selbst mit 50 Prozent bezuschusst.
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Kauf und Sanierung zusammen finanzieren
Der häufigste Fall in der Praxis, und der, bei dem am meisten schiefgeht.
Beides in einem Zug planen
Ein Bestandshaus für 220.000 Euro plus 80.000 Euro Sanierung ergibt 300.000 Euro Gesamtvolumen. Beantragen Sie beides gemeinsam, nicht nacheinander. Eine spätere Nachfinanzierung ist teurer und der Beleihungsauslauf dann meist schon ausgereizt.
KfW 308 für den Kauf nutzen
Bei Gebäuden der Energieklasse F, G oder H fördert die KfW den Kauf selbst, wenn Sie sich zur Sanierung verpflichten. Zusammen mit KfW 261 für die Maßnahmen ergibt das einen Mischzins weit unter Marktniveau.
Wert nach Sanierung ansetzen
Manche Banken bewerten das Objekt im Zustand nach der Sanierung, andere im Ist-Zustand. Das entscheidet über Ihren Beleihungsauslauf und damit über den Zins für den gesamten Bankanteil. Wir suchen gezielt Institute, die den Zielzustand anerkennen.
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Das sagen Mandanten, die schon durch sind
Über 1.200 Bewertungen, erhoben und veröffentlicht von ProvenExpert. Welche angezeigt werden, entscheiden nicht wir.
Häufige Fragen zur Modernisierung
Was kostet eine Sanierung pro Quadratmeter?
Für eine energetische Vollsanierung zum Effizienzhaus rechnet man je nach Ausgangszustand mit 600 bis 1.200 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Haus mit 140 Quadratmetern sind das 84.000 bis 168.000 Euro. Einzelmaßnahmen liegen deutlich darunter, erreichen aber keinen Effizienzhausstandard und damit auch keinen Tilgungszuschuss. Für sie greift stattdessen die BAFA-Förderung. Die Spanne ist groß, weil Zustand, Region und Ausführungsqualität stark abweichen.
Kann ich eine Sanierung ohne Eigenkapital finanzieren?
Bei einer bereits abbezahlten oder gering belasteten Immobilie ist das gut möglich, weil der Beleihungsauslauf niedrig ist und die Sanierung den Wert steigert. Bis etwa 50.000 Euro geht es bei vielen Banken sogar ohne Grundbucheintrag als Ratenkredit, was Notarkosten spart, aber einen höheren Zins bedeutet. Darüber lohnt die grundbuchbesicherte Variante. Fördermittel senken den Eigenkapitalbedarf zusätzlich.
Welche Förderung gibt es für die Sanierung?
KfW 261 fördert die Sanierung zum Effizienzhaus mit einem Kredit bis 150.000 Euro je Wohneinheit und einem Tilgungszuschuss, dessen Höhe seit dem 21. Juli 2026 zwischen 0 und 40 Prozent liegt, je nach Effizienzhaus-Stufe und Zuschlägen. KfW 458 ist ein Direktzuschuss für den Heizungstausch, die Grundförderung liegt bei 30 Prozent und mit Zusatzboni sind bis zu 70 Prozent möglich. Die maximal förderfähigen Kosten für die erste Wohneinheit sanken zum 21. Juli 2026 von 30.000 auf 28.000 Euro. Über die BAFA werden Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle bezuschusst. Dazu kommen die Programme Ihrer Landesförderbank. Welche Kombination passt, hängt vom Vorhaben ab.
Wann muss ich den Förderantrag stellen?
Vor Vorhabensbeginn, und als Beginn gilt bereits der unterschriebene Auftrag an den Handwerker. Das ist die häufigste Falle. Wer den Auftrag erteilt und danach die Förderung beantragt, geht leer aus. Nachträglich lässt sich das nicht heilen. Bei KfW 261 brauchen Sie zusätzlich einen zertifizierten Energieberater, der die Maßnahmen bestätigt. Dessen Honorar wird selbst mit 50 Prozent gefördert.
Was zählt als Modernisierung und was als Renovierung?
Als Modernisierung gelten Maßnahmen, die den Wert oder die Energieeffizienz erhöhen, etwa Dämmung, Fenster, Heizung oder ein Dachausbau. Renovierung meint Schönheitsreparaturen wie Streichen oder neue Böden. Nur wertsteigernde Maßnahmen sind förderfähig und erhöhen den Beleihungswert, was sich auf Ihren Zinssatz auswirkt. Bei gemischten Vorhaben trennen wir die Posten sauber, damit die Förderung greift.
Lohnt sich die energetische Sanierung finanziell?
In vielen Fällen ja, die Rechnung ist aber individuell. Dafür sprechen niedrigere Energiekosten, Tilgungszuschüsse, ein höherer Immobilienwert und ein besserer Beleihungsauslauf für künftige Finanzierungen. Dagegen stehen Investition und Bauzeit. Entscheidend ist der Ausgangszustand, bei Energieklasse F, G oder H fallen Einsparung und Förderung am höchsten aus. Wir stellen Kosten, Förderung und Einsparung für Ihr Objekt gegenüber.
Ihr Sanierungsvorhaben durchrechnen lassen
Wir prüfen, welche Programme für Ihr Objekt in Frage kommen, in welcher Reihenfolge die Anträge laufen müssen und was am Ende monatlich bleibt.
Wir vergleichen 550 Banken und beantragen die Fördermittel, die zu Ihren Maßnahmen passen. Bei KfW 261 kommt ein Tilgungszuschuss hinzu, BAFA fördert Einzelmaßnahmen, und ein Landesförderdarlehen im zweiten Rang stärkt Ihre Eigenkapitalquote.
Kostenangaben sind Richtwerte, Stand Juli 2026. Förderkonditionen nach Angaben der KfW.
Rechner für Sanierung und Erwerb zusammen
Wer kauft und saniert, finanziert zwei Dinge gleichzeitig. Diese Rechner bilden beide Seiten ab.
Immobilienkredit Rechner
Trennt Selbstnutzung, Vermietung und Fördermittel, weil jede Variante anders rechnet.
Rechner öffnen →Mischzinsrechner
Zeigt den Gesamtzins, wenn Sanierungsförderung zum Kaufdarlehen tritt.
Rechner öffnen →Für Kauf, Neubau und Anschlussfinanzierung gibt es eigene Werkzeuge in der Rechnerübersicht.
Lieber einmal gemeinsam durchrechnen
Sandro Wallisch
Wir telefonieren kurz. Ich sage Ihnen ehrlich, ob Ihr Vorhaben realistisch ist und wie sich die beste Finanzierung dafür aufbauen lässt. Sie arbeiten von der ersten Berechnung bis zur Auszahlung mit derselben Person, deutschlandweit telefonisch und online, in Magdeburg auch persönlich.
Und das kostet Sie nichts. Beratung, Vergleich, Förderanträge und die Begleitung bis zur Auszahlung sind für Sie kostenfrei. Vergütet werden wir wie jeder Vermittler von der finanzierenden Bank.

